Mein Monat ohne Handy

4,8 Milliarden Menschen weltweit besitzen ein Smartphone, aber nur 4,2 Milliarden eine Zahnbürste. Wie bitte? Richtig gehört. Laut einem aktuellen Artikel des Handelsblatts und einem Spiegel-Bericht nimmt das Smartphone für die Menschen heute einen enormen Stellenwert ein und jede Menge Zeit in Anspruch. Grund genug, den Handyverzicht zu meiner Herausforderung im Februar zu machen.

Handys sind schon lange viel mehr als reine Telefone. Sie sind eben „Smartphones“ und damit handliche, mobile Kleincomputer, die als Informationsquelle, soziales Bindeglied zu Freunden, Bekannten und Familie, Wecker, Uhr, Notizbuch, Kalender, Spielekonsole und vieles mehr dienen.

Im Schnitt wird das Handy ein Mal pro Stunde gecheckt, jeder Dritte schaut nach dem Aufwachen als aller erstes auf sein Smartphone. 86 Prozent der deutschen Handybesitzer gaben in einer Umfrage an, nicht einmal sieben Tage lang auf ihr Telefon verzichten zu können. Selbst die Aussicht auf 500 Euro konnte daran nichts ändern.

Mir hat keiner Geld geboten (Mist), ich werde trotzdem versuchen, einen Monat lang ohne mein iPhone auszukommen. Auch für mich hat das Smartphone große Bedeutung, es wird mir sicher schwer fallen, es 28 Tage lang nicht zu benutzen. Aber ich bin auch gespannt, ob ich es durchhalten werde und was der Handyverzicht mit mir und meinen sozialen Beziehungen macht.

Ach ja, die Statistik besagt auch, dass einer von zehn Smartphone-Nutzern nicht einmal weiß, wo an seinem Handy der Ausknopf ist. Naja, den habe ich ja zumindest schon mal gefunden …