Die ersten Tage

So, die ersten beiden Tage habe ich hinter mich gebracht und ich muss sagen, bisher hat es mir keine größeren Probleme bereitet. Trotzdem habe ich schon ein paar kleinere Überraschungen erlebt.

Da denkt man doch, dass Margarine ohne tierische Zusätze auskommen sollte. Von wegen. Ich habe im Kühlfach gerade mal eine einzige entdeckt (Becel), die wirklich rein pflanzlich ist. Alle anderen enthalten Buttermilch oder irgendwelche tierischen Fette.

Noch mehr überrascht war ich, als mein Mann – der die ursprüngliche Idee zu einem veganen Monat hatte und sich dankenswerter Weise im Januar an dieser Herausforderung beteiligt – mir heute Mittag geschrieben hat, dass die Brezen bei „Der Beck“ tatsächlich Schweinefett enthalten. Bitte? Ja, richtig gehört. Damit sind sie noch nicht einmal für Vegetarier geeignet. Bei „Entner“ ist Milchzucker enthalten, die sind also auch raus. Aber dann: Bingo. Im „Siegersdorfer Brotcafé“ in Lauf, wo ich mir heute Mittag eine Breze geholt habe, ist lediglich Kokosfett drin. Gut für alle Nürnberger: Beim besten Brezen-Bäcker der Welt, bei „Brezen Kolb“, sind die leckeren Laugenteilchen absolut vegan 🙂

Es gab aber auch positive Überraschungen: Ich habe festgestellt, dass Kokosmilch im Kaffee zwar etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber gar nicht schlecht schmeckt, dass Mon Chéri interessanterweise komplett vegan sind (die Zuckerzufuhr ist gesichert) und dass selbstgemachte Pizza ohne Käse wirklich ausgezeichnet schmeckt.