Mein Jahr ohne …

In einer Gesellschaft, in der jeder alles hat, stellt sich mir die Frage, ob wir auch wirklich alles brauchen, was wir haben. An viele Dinge des alltäglichen Lebens haben wir uns einfach gewöhnt, halten sie für unverzichtbar. Wir haben uns Verhaltensweisen antrainiert, von denen wir glauben, das sie richtig sind. Aber sind sie das auch?

Ich möchte es für mich herausfinden und habe deshalb beschlossen, ein Jahr lang jeden Monat auf etwas zu verzichten, von dem ich glaube, dass es mir schwerfallen wird. Auf Nahrungsmittel, Konsum oder Verhaltensweisen, die in meinem Leben bisher ganz selbstverständlich dazu gehörten.

Was ich mir davon verspreche?
Neue Anregungen und Ideen und vielleicht die Erkenntnis, dass es auch anders geht, dass es Alternativen gibt – oder eben auch nicht. Ich möchte mehr über all das lernen, was ich für so selbstverständlich halte, und erfahren, wie es sich anfühlt, einmal ohne auskommen zu müssen.

Ich habe keine Ahnung, wie schwer mir der ein oder andere Verzicht fallen wird. Aber ich  glaube, dass es sich auch lohnen kann, seine Lebensweise zu hinterfragen und die Dinge einmal aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Also dann … auf geht’s!